zurück zum spaß!

trip nummer 1 nach der trennung vom rsl. die purple gayz von TeBe hatten sich für ein wochenende bei uns einquartiert, einige dudes vom dsc hatten sich angekündigt, aber auch menschen von einem anderen kontinent. aber der reihe nach. für TeBe steht wiederum eine spannende regionalliga saison mit vielen aufregenden und zum teil speziellen teams auf dem plan. was an support aus unserm umfeld möglich ist, zeigte sich beim game in meuselwitz als zum mittwoch abend (anstoß 18:00!) 30 menschen aus LE anreisten. das darf zur neuen saison natürlich gerne getoppt werden, z.b. wenn es voraussichtlich am 25.07. heißt Chemnitzer FC vs. TeBe. zur einstimmung verbrachten wir ein we zusammen, dabei wurde sich ein nachmittag lang mit allen ausprägungen der streetart befasst, aktionen mit solitapeten abgezogen, auf bordsteinkanten verschnattert und zu freund*innen nach dresden gepilgert. das ganze hat extrem viel freude bereitet.

für den freitag abend war ein konzi der zapatistas auf der bornaischen geplant, mit gemeinsamer tapeten aktion und zu späterer stunde noch eine mit etwas optischer untermalung aus den untiefen des büros…mehr zu den zapatistas weiter unten.

der samstag stand ganz im zeichen der kunst. drei tische in die natur gestellt, unzählige dosen, cutter, stencils, sticker, vinyl, kacheln und überall wuselte es…

zum sonntag hatten die dsc loitz zu einem a-jugend game ins ostragehege nach dresden geladen. ein bisschen hoffnung bestand schon, dass das game als eines der letzten im heinz steyer stadion stattfinden würde, welches in bälde einem neubau platz machen muss, aber „platz 11“ im gehege tuts zur not auch. merci fürs heranschleppen der vielen bierkästen!

POR LA VIDA – Zapatistische Planetenreise
Wir unterstützen die Reise der Zapatistas und der Delegation des Nationalen Indigenenkongress (CNI) mit der sie den Virus des Widerstands und der Rebellion gegen Kapitalismus und Neoliberalismus aus den Bergen des lakandonischen Urwalds (Chiapas/Mexiko) in alle fünf Kontinente tragen wollen, um sich gemeinsam zu vernetzen.

Dazu ausführlich das aktuelle communicado der EZLN:
http://enlacezapatista.ezln.org.mx/2021/06/27/die-reise-fur-das-leben-wohin-gehen-wir/
Zur rassistischen Politik der mexikanischen Behörden in Zusammenhang mit dem Ausstellen der Pässe der Compas:
https://www.caminoalandar.org/post/brief-der-comisi%C3%B3n-sexta-zapatista-an-das-kollektiv-lleg%C3%B3-la-hora-de-los-pueblos Aktuelle Infos und Kontakt:
www.ya-basta-netz.org / ya-basta-kontakt@riseup.net

„Wir sind Zapatist*inen,

Träger*innen des Virus des Widerstandes und der Rebellion.
Als solches werden wir die 5 Kontinente bereisen.

Im Sommer 2021 wird eine Delegation von Zapatist*innen – mehrheitlich Compañeras – in Europa eintreffen. Wir wissen noch nicht wann, auf welchen Routen, mit welchen Schiffen, von welchem Geld.

Und diese Art besteht darin, dass wir rebellische Beziehungen zueinander aufbauen. Wir wollen die Zapatistas mit all den Widerständen und Rebellionen verbinden, die es auf diesem Kontinent gibt. Mit den Widerständen und Rebellionen, die für das Leben kämpfen und gegen die Zerstörung, für die Gleichheit der Menschen und gegen Unterdrückung und Ausgrenzung. Daher wollen wir uns mit euch verbinden, Beziehungen aufbauen zu den Menschen, die kämpfen, von links und unten. Und damit meinen wir wirklich miteinander in Beziehung zu gehen, denn das ist in dieser kalten, individualisierten, distanzierten Welt wahrhaft revolutionär.
Diese Aufgabe ist groß – und doch nur ein kleiner Schritt auf dem Weg. Der vor uns allen liegt. Wir laden dich ein, dich einzubringen, mit allem was dir dazu einfällt.

Welche Themen und Kämpfe liegen dir so sehr am Herzen, dass du sie trotz COVID19 führst? Setze dich und deine Themen in Beziehung zu dieser Reise, denn die Zapatistas kommen, um mit uns die Kämpfe zu führen, die zu wichtig sind, als dass eine Pandemie sie aufhalten könnte.

Die zapatistische Bewegung

Indigene Rebell*innen in Chiapas im Süden von Mexico fingen 1983 an, sich im Stillen zu organisieren, um 1994 einen Aufstand gegen Neoliberalismus, Kapitalismus und Rassismus zu wagen. Seitdem organisieren sie sich nach eigenen Regeln, unabhängig vom Staat.

Seit 500 Jahren widerstehen sie dem Kolonialismus, seit 27 Jahren einem Krieg niederer Intensität, der gegen sie geführt wird – auf militärischer, psychologischer, wirtschaftlicher, administrativer und medialer Ebene. 1000 mal wurden sie totgesagt – doch sie sind bis heute lebendig und rebellisch. In ihren autonomen Strukturen organisieren sie alle Lebensbereiche nach basisdemokratischen Prinzipien selbst – und die Kämpfe der Frauen* spielen darin eine zentrale Rolle.

Immer wieder haben sie weltweit Anstöße gegeben für eine Vernetzung und Verbindung der Kämpfe von links und unten. Begonnen mit mexikoweiten Treffen im Rebellengebiet und dem „Intergalaktischen Treffen“ – die ein wichtiger Startschuss waren für die Anti-Globalisierungsbewegung und die Bildung von Strukturen wie People’s Global Action oder indymedia.

2001 mobilisierten sie mit einer Deligationsreise durch Mexiko Millionen von Menschen. In den letzten Jahren haben sie zu internationalen Frauentreffen geladen und in der „kleinen zapatistischen Schule“ ihre Erfahrungen aus der Selbstverwaltung an tausende Menschen aus der ganzen Welt weitergegeben. Ihre Bewegung ist weiter gewachsen, sie haben ihre Autonomie ausgebaut, Samen der Rebellion in ganz Mexiko gesät und sich über den Nationalen Indigenenkongress (CNI) mit allen widerständigen Pueblos Originarios Mexikos eng vernetzt.

2021 werden sie nun das erste Mal das Land Mexiko verlassen und eine Reise auf alle fünf Kontinente beginnen.

Wie wir uns organisieren wollen

Wir haben uns entschieden, lokale Strukturen zur Organisierung der Reise in Deutschland zu nutzen und aufzubauen. Außerdem schließen wir uns bundesweit thematisch zusammen, und arbeiten zu migrantischer Selbstorganisierung, queer*feministischer Organisierung, Patriarchat, Naturzerstörung, Klima & Umweltkämpfen, Dekolonisierung, praktischem Internationalismus, mentaler Selbstverteidigung, antirassistischer & antifaschistischer Vernetzung, Militarismus, Landwirtschaft, Agrarwende und weiteren Themen.
Wir haben einen Haufen Ideen: Ein Tribunal gegen Bayer/Monsanto, ein dezentraler europaweiter Aktionstag in Gedenken an alle Ermordeten, die wegen Rassismus und Sexismus sterben mussten, ein europaweites Frauen*-Treffen, u.v.m. Was umgesetzt wird, entscheiden wir gemeinsam. Klar ist, wir wollen in Deutschland ein Rebellisches Zusammentreffen machen, ein Camp bei dem alle Kämpfe, Themen und Menschen zusammenkommen, um sich miteinander zu verbinden und weiterzugehen!

Eines ist sicher: Neben Mut und Engagement und Feuer und Geduld und Beharrlichkeit und Nachsicht und Weitsicht und Weisheit und Spaß und Freude und Kreativität und all dem, was wir noch brauchen – wird es auch eine Menge Kohle benötigen, diese Reise zu realisieren.

Deshalb: Spendet! Organisiert Kohle! Gesammelt wird in Deutschland zunächst hier:

Konto:
Zwischenzeit e.V. , IBAN: DE91 4306 0967 0033 5767 00 / BIC: GENODEM1GLS; Stichwort: „Spende Delagation Zapatista“

näxt trip: 10.07. haltet nach flyern und insta posts ausschau 😉

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