Aller Abschied ist schwer – Der DSC und das Steyer-Stadion

Ein bisschen wie nachhause kommen ist das Erklimmen der steilen Stadiontreppen in der Landeshauptstadt jedes Mal. Mensch liegt sich in den Armen und freut sich darüber, endlich wieder gemeinsamen Unfug anzustellen. Die Friedrichstädter Jungs – und Mädels! – hatten sich dieses Mal sogar eine besonders süße Überraschung einfallen lassen und so begrüßten uns nicht nur unsere Freund*innen, sondern auch ein Freundschaftsbanner, welches die tierisch gute Freundschaft zwischen Flamingo (uns), Maulwurf (DSC) und Hase (Purple Gayz) zelebriert. Seit noch nicht mal einem halben Jahr besteht diese Dreierkonstellation erst und trotzdem scheint es für keine*n von uns Zweifel daran zu geben, dass sich hier ein paar Menschen gefunden haben, die zusammenpassen wie Arsch auf Eimer. Da lassen wir weder ein paar entrüstete Spießer*innen zwischen uns kommen, die den Linksextremismus in Form der Roten Armee (wtf?! ALLEZ!!) Fraktion ins HSS Einzug halten sehen, noch die Stadt Dresden, die unsere gegenseitigen künstlerischen Liebesbotschaften allesamt hatte überstreichen lassen, obwohl die Tribüne ohnehin bald dem Erdboden gleichgemacht wird (Malverderber!).

Wir fanden uns also zum offiziellen Abschied des altehrwürdigen Heinz-Steyer-Stadions ein, um uns gebührend davon (und von unserer Tribüne) zu verabschieden. Eine große Choreo ward angepriesen und so halfen wir tatkräftig bei ihrer Vorbereitung mit. Nun gut, wir versuchten es zumindest, aber wer hätte auch ahnen können, dass es eine Wissenschaft für sich ist, Klatschstangen mit Luft zu befüllen und dann auch noch einen Knoten zu machen?! Die Hilfe beim Stangenkonstrukt war dagegen einfacher – zumindest für alle, die größer als 1.60m sind. Für die anderen wurde das zur ausgiebigen Dehnübung. Letztlich waren alle Klatschstangen aufgepustet, die Banner befestigt und die Warnzettel für unsere Lieblingsrentner*innen festgeklebt. Die Choreo lief reibungslos ab (wie hätte es bei dieser Vorbereitung auch anders sein sollen?) und die Konfettikanonen ballerten schwarz und rot in die Luft. Ein herrlicher Anblick.

Mehr Fotos findet ihr bei: www.dresdner-sc.de/4-spieltag-dresdner-sc-sv-sachsenwerk-dresden-30-20-34871/ und www.dsc-museum.de/dscsachsenwerk/

Einiges zu jubeln gab es auch spielerisch, denn der DSC schoss den SV Sachsenwerk Dresden letztlich mit einem 3:0 ab, sodass es nicht schwer war, die 90 Minuten mit schallerndem Support und einer angemessenen Abschiedsfeier zu verbringen. Das Spektakel erlebten 555 Menschen aus allen Ecken Deutschlands mit, darunter vermutlich einige Groundhopper*innen, die sich diese (fast) letzte Chance auf den Ground nicht entgehen lassen wollten. Zu ihren Ehren ertönte nach Abpfiff sogar noch ein eigener Gesang mit Augenzwinkern („Ohne Hopper hätten wir mehr Bier!“).

Nach einer gemeinsamen Putzaction machten sich die Sektionen Leipzig und Berlin auf den Weg zurück ins schöne CNNWTZ, um dort bei Speis‘ und Trank den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

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